Als Vortragende konnte der CEK hochkarätige Personen der Kirchenmusikszene gewinnen – Landeskantorinnen, Hochschulprofessor:innen oder auf andere Weise Expert:innen auf ihrem Gebiet. Zusammen decken sie die ganze Bandbreite dessen ab, was kirchliche Chöre aktuell in der Praxis bewegt.
Die Workshops finden im Monatsturnus – immer an einem Freitagnachmittag – über Zoom statt. Sie richten sich an haupt-, neben- und ehrenamtliche Chorleiter:innen, Kantor:innen, Kreiskantor:innen, Chorvorsitzende und/oder Leitungspersonen von Chören. Die Teilnahme ist nach vorheriger Anmeldung kostenfrei. Jede Veranstaltung dauert 90 Minuten und lässt stets auch Raum für persönliche Fragen der Teilnehmenden und den Bezug auf ihre konkrete Situation vor Ort.
Nachfolgend die Termine, Themen und Referent:innen in diesem Jahr:
Freitag, 30. Januar 2026, 16:00–17:30 Uhr
Themenfeld: Mitbestimmung im Chor
Chor als demokratischer Raum – Mitbestimmung gestalten und erleben
Referentin: Tina Heise, politische Bildnerin, Berlin
Freitag, 27. Februar 2026, 16:00–17:30 Uhr
Themenfeld: Kinderchor und Jugendchor
Das wollen wir jetzt singen!? – Einstieg in neue Lieder, Einstieg in neue und alte Texte
Referentin: Almut Stümke, Landessingwartin der EKBO
Freitag, 20. März 2026, 16:00–17:30 Uhr
Themenfeld: Frauenchor
Klangräume eröffnen – Inspirierte Frauenchorarbeit im kirchenmusikalischen Kontext
Referentin: Prof. Friederike Stahmer, HMTMH Hannover und UdK Berlin
Freitag, 17. April 2026, 16:00–17:30 Uhr
Themenfeld: Reife Stimmen
Schöner Singen – Stimmbildung für Chorsänger/innen 60plus
Referentin: Christiane Hrasky, Landeskantorin der Nordkirche
Freitag, 29. Mai 2026, 16:00–17:30 Uhr
Themenfeld: Recht
Workshop Urheberrecht – Noten, Kopieren und Aufführungen von musikalischen Werken
Referent: Christlieb Klages, Rechtsanwalt, Hamburg
Freitag, 19. Juni 2026, 16:00–17:30 Uhr
Themenfeld: Musikergesundheit
Gesundheit im Chor – Was hält uns beim Musizieren körperlich und psychisch gesund?
Referentin: Prof. Dr. med. Anna Addicks, HfM Detmold
Freitag, 3. Juli 2026, 16:00–17:30 Uhr
Themenfeld: Neue Chormusik
Chor-Klang-Räume der Verkündigung – „… er hat mir ein neues Lied in meinen Mund gegeben …“
Referent: Prof. Steven Heelein, HfK Bayreuth
Freitag, 28. August 2026, 16:00–17:30 Uhr
Themenfeld: Chorimprovisation
Vokale Gruppenimprovisation – Circlesinging, VocalPainting und chorische Improvisationsspiele
Referentin: Prof. Elisa Läubin, HMTMH Hannover
Freitag, 25. September 2026, 16:00–17:30 Uhr
Themenfeld: Kirchenmusikgeragogik
Alte(r) in der Chorarbeit – Strategien zum Umgang mit alternden Chören
Referentin: KMD Dr. Kerstin Schatz, Amberg
Details zu den einzelnen Veranstaltungen finden sich auf der Website der Servicestelle Chor & Zukunft des CEK. Dort kann man sich auch für die Teilnahme an den Workshops anmelden:
Zweites Aktionsfeld der Servicestelle neben dem Workshopangebot ist die individuelle Beratung und Betreuung von Chorverantwortlichen. Ziel ist, Kantoreien, Singkreisen und anderen evangelischen Chorgruppen dabei zu helfen, Veränderungen anzupacken und sich zukunftssicher aufzustellen. Alles beginnt mit einer ersten Meldung über ein kurzes Kontaktformular. Gemeinsam mit dem/der Anfragenden erarbeiten die Chor-Coaches vom CEK dann maßgeschneiderte Lösungsansätze für die konkreten Herausforderungen vor Ort. Das geschieht im Gespräch am Telefon, per Zoom oder auch mit einem persönlichen Besuch, zum Beispiel in der Chorprobe. Dieses Angebot gilt bundesweit und ist ebenfalls kostenfrei nutzbar.
Ihre Erkenntnisse und Erfahrungen, die für die kirchliche Chorszene insgesamt von Interesse sind, gibt die Servicestelle übrigens auch im Rahmen landeskirchlicher Fortbildungen weiter. In diesem Jahr sind dazu Präsenz-Workshops der Chor-Coaches geplant beim Verbandstag Kirchenmusik in Mecklenburg-Vorpommern, bei den Workshoptagen für Kirchenmusiker:innen (ehemals „Werkwoche“) in Bayern, bei den Fortbildungstagen des Kirchenmusikverbandes Baden sowie beim Rheinischen Kirchenmusiktag.
Die Servicestelle Chor & Zukunft hat der CEK 2024 eingerichtet, um evangelische Chöre in ihrer Weiterentwicklung zu unterstützen und so fit zu machen für die kommenden Jahre. Die Arbeit wird ermöglicht durch den Amateurmusikfonds des Bundes.




