Zusammen mit dem ebenfalls aufgenommenen katholischen „Gotteslob“ bildet die Datenbank künftig knapp 2.500 verschiedene Lieder und damit mehr oder weniger das ganze Spektrum der aktuell gebräuchlichen Choräle und geistlichen Lieder ab. Die Zahl der Chorsätze dazu lässt sich aktuell nur schätzen, sie wird in jedem Fall im fünfstelligen Bereich liegen. Das Einpflegen der immensen Datenmenge sowie die Auswertung aller verfügbaren Chorbücher – jeweils mit einer Fülle von Zusatzinformationen etwa zu den Schöpfer:innen von Melodie, Text und Satz, zu Tonart, Kompositionstechnik, Stimmbesetzung und vielem mehr – wird voraussichtlich noch bis zum Sommer andauern; in der Zwischenzeit wächst der Datenstand Stück für Stück.
Mein persönlicher Notenschrank
Ab sofort einsatzbereit ist eine Funktionserweiterung, die auf einen oft geäußerten Anwenderwunsch zurückgeht: Die Suche nach Chorsätzen in der Datenbank lässt sich nun auf den eigenen Notenbestand eingrenzen. Nach Registrierung und Login kann sich jeder Nutzer mehrere individuelle „Notenschränke“ mit Chorbüchern zusammenstellen – etwa die Literatur, über die die Gemeinde, die Kirchenmusikerin oder ihre Kantorei verfügen – und dann nur noch innerhalb dieses Bestandes nach bestimmten Chorsätzen suchen. Damit steigt der praktische Nutzen erheblich, denn „Such, wer da will“ hilft wirklich unmittelbar auf die Frage: „Was singen wir am nächsten Sonntag?“, schließlich sind alle gefundenen Sätze vor Ort sofort zugänglich und die Datenbank ist Inhaltsverzeichnis und Suchhilfe für den eigenen Notenbestand.